Mittwoch, 15. April 2015

Home - Ein smektakulärer Trip 3D OV



Facts:

Genre: Animation
Regie: Tim Johnon
Cast/ Stimmen: Jim Parsons, Rihanna, Steve Martin


Laufzeit: 94 Minuten
FSK: ab 0 Jahre
Verleih: Fox Deutschland


(c) Fox Deutschland

Inhalt: 

Um vor Feinden in Sicherheit zu sein, schleppt Captain Smek (Stimme im Original: Steve Martin / deutsche Fassung: Uwe Ochsenknecht) sein Volk, die Boov, von Planet zu Planet – nur um immer wieder festzustellen, dass längst nicht jede Umgebung als Zufluchtsort geeignet ist: Fleischfressende Würmer, Laser-Tintenfische und Lava-Einöden sind schließlich nicht das, was sich die Boovs für ihre neue Heimat vorstellen. Nach einer langen, kräftezehrenden Reise durchs Weltall scheinen die Aliens mit dem Planeten Erde endlich fündig zu werden. Kurzerhand beginnen die Boovs, die menschliche Bevölkerung umzusiedeln. Als ein Boov namens Oh (Jim Parsons / Bastian Pastewka) aber den Fehler macht, den neuen Aufenthaltsort an die gefürchteten Feinde zu verraten, ist auch in der neuen Heimat niemand mehr sicher. Um sein Missgeschick wieder auszubügeln, begibt sich Oh deshalb gemeinsam mit dem Teenager-Mädchen Tip (Rihanna), das der Umsiedlung entkommen ist, auf eine abenteuerliche Reise um die Welt...

Bewertung:

Als der Außerirdische und das Menschenmädchen sich in ihrem zum schnittigen Weltraumvehikel aufgerüsteten Kleinwagen gegenseitig ihre Lieblingsmusik präsentieren, hören wir einige Takte der galaktischen Kakophonie, die in der Welt des bewegungslos und verzückt lauschenden lila Männchens aus dem All zum Superhit wurde. Das schräge Geschrammel wird allerdings schnell links liegengelassen und der im Original von Rihanna gesprochene Teenager übernimmt recht uncharmant mit einem harmlosen Popsong das Kommando. Diese Szene aus DreamWorks‘ neuem 3D-Animationsabenteuer „Home – Ein smektakulärer Trip“ bringt die Stärken und die Schwächen des Films auf den Punkt: Ein putzig-verschrobener Alien-Protagonist und viele witzige Details, über die sich vor allem Kinder amüsieren können, stehen einer etwas zu gut geölten Erzählmaschinerie gegenüber, in der vieles als rein funktional erscheint und buchstäblich nicht immer der richtige Ton getroffen wird. Regisseur Tim Johnson („Antz“, „Ab durch die Hecke“) beschreibt „Home“ als „die erste postapokalyptische animierte Road-Movie-Buddy-Komödie samt Invasion von Außerirdischen“. Damit will er eindeutig zu viel, aber durchaus charmante Familienunterhaltung bietet sein Film trotzdem. 

Fazit:

Fazit: Niedlicher, aber erzählerisch grob gestrickter 3D-Animationsfilm mit vielen netten Einzelheiten für 6 von 10 Punkte. (mk)

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