Facts:
Genre: Animation
Regie: Tim Johnon
Genre: Animation
Regie: Tim Johnon
Cast/ Stimmen: Jim Parsons, Rihanna, Steve Martin
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: ab 0 Jahre
Verleih: Fox Deutschland
FSK: ab 0 Jahre
Verleih: Fox Deutschland
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| (c) Fox Deutschland |
Inhalt:
Um vor Feinden in Sicherheit zu sein, schleppt Captain Smek (Stimme im
Original: Steve Martin / deutsche Fassung: Uwe Ochsenknecht) sein Volk,
die Boov, von Planet zu Planet – nur um immer wieder festzustellen, dass
längst nicht jede Umgebung als Zufluchtsort geeignet ist:
Fleischfressende Würmer, Laser-Tintenfische und Lava-Einöden sind
schließlich nicht das, was sich die Boovs für ihre neue Heimat
vorstellen. Nach einer langen, kräftezehrenden Reise durchs Weltall
scheinen die Aliens mit dem Planeten Erde endlich fündig zu werden.
Kurzerhand beginnen die Boovs, die menschliche Bevölkerung umzusiedeln.
Als ein Boov namens Oh (Jim Parsons / Bastian Pastewka) aber den Fehler
macht, den neuen Aufenthaltsort an die gefürchteten Feinde zu verraten,
ist auch in der neuen Heimat niemand mehr sicher. Um sein Missgeschick
wieder auszubügeln, begibt sich Oh deshalb gemeinsam mit dem
Teenager-Mädchen Tip (Rihanna), das der Umsiedlung entkommen ist, auf
eine abenteuerliche Reise um die Welt...
Bewertung:
Als der Außerirdische und das Menschenmädchen sich in ihrem zum
schnittigen Weltraumvehikel aufgerüsteten Kleinwagen gegenseitig ihre
Lieblingsmusik präsentieren, hören wir einige Takte der galaktischen
Kakophonie, die in der Welt des bewegungslos und verzückt lauschenden
lila Männchens aus dem All zum Superhit wurde. Das schräge Geschrammel
wird allerdings schnell links liegengelassen und der im Original von
Rihanna gesprochene Teenager übernimmt recht uncharmant mit einem
harmlosen Popsong das Kommando. Diese Szene aus DreamWorks‘ neuem
3D-Animationsabenteuer „Home – Ein smektakulärer Trip“ bringt die
Stärken und die Schwächen des Films auf den Punkt: Ein
putzig-verschrobener Alien-Protagonist und viele witzige Details, über
die sich vor allem Kinder amüsieren können, stehen einer etwas zu gut
geölten Erzählmaschinerie gegenüber, in der vieles als rein funktional
erscheint und buchstäblich nicht immer der richtige Ton getroffen wird.
Regisseur Tim Johnson („Antz“, „Ab durch die Hecke“) beschreibt „Home“
als „die erste postapokalyptische animierte Road-Movie-Buddy-Komödie
samt Invasion von Außerirdischen“. Damit will er eindeutig zu viel, aber
durchaus charmante Familienunterhaltung bietet sein Film trotzdem.
Fazit:
Fazit: Niedlicher, aber erzählerisch grob gestrickter 3D-Animationsfilm mit vielen netten Einzelheiten für 6 von 10 Punkte. (mk)

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