Facts:
Genre: Sci-Fi
Regie: Brad Bird
Genre: Sci-Fi
Regie: Brad Bird
Cast: George Clooney, Hugh Laurie, Britt Robertson
Laufzeit:
130 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Verleih: Walt Disney Germany
FSK: ab 12 Jahre
Verleih: Walt Disney Germany
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| (c) Walt Disney Germany |
Inhalt:
Die junge, clevere Casey Newton (Britt Robertson) interessiert sich sehr
für Wissenschaft. Eines Tages findet sie eine mysteriöse Anstecknadel,
die sie Visionen von einer anderen Welt bekommen lässt und schließlich
mit dem einst genialen Erfinder Frank Walker (George Clooney)
zusammenbringt. Walker hat jedoch seine frühere Klasse verloren und ist
stark desillusioniert. Der Hauptgrund dafür ist, dass er eine Art von
Parallel-Universum, das Tomorrowland genannt wird, verlassen musste.
Dies traf ihn besonders schwer, da es dort keinerlei Sorgen gab, sondern
Frieden und Glückseligkeit herrschten. Seit seinem erzwungenen Abschied
aus der Parallelwelt hat David Nix (Hugh Laurie) dort das Sagen und
verfolgt seine ganz eigenen finsteren Pläne. Gemeinsam wollen das
Mädchen und der Erfinder nach Tomorrowland zurückkehren, um dort alles
wieder gerade zu biegen und obendrein den nahenden Weltuntergang zu
verhindern.
Bewertung:
Kriege, Krisen, Katastrophen: Wer heutzutage eine Nachrichtensendung
einschaltet, der muss fast zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass es
ziemlich schlecht um unseren Planeten bestellt ist – und dass die
Zukunft düster aussieht. Vom unausweichlichen Weltuntergang ist auch der
grantige Frank (gespielt von einem bärtig-unglamourösen George Clooney)
überzeugt, der sich zu Beginn von Brad Birds
Mystery-Science-Fiction-Abenteuer „A World Beyond“ direkt an die
Kinozuschauer wendet. Aber dann widerspricht plötzlich eine jüngere
weibliche Stimme dem Pessimisten und plädiert für einen deutlich
positiveren Blick in die Zukunft. Damit ist der ambitionierte zentrale
Konflikt dieser kolportiert 190 Millionen Dollar teuren Produktion aus
dem Hause Disney schon nach wenigen Minuten in aller Deutlichkeit
etabliert und genauso schnell ist klar, welcher Sichtweise sich die
Filmemacher anschließen. Doch der im Grunde sympathische Optimismus, den
Regisseur Bird und sein Co-Drehbuchautor Damon Lindelof („Lost“) hier
an den Tag legen, wirkt vom ungelenken Heimvideo-Anfang bis zum
politisch überkorrekten utopischen Finale immer wieder allzu bemüht - so
erweist sich ihr Blockbuster als vor allem visuell oft beeindruckende
Achterbahnfahrt durch verschiedene Zeiten, Genres und Dimensionen, die
nur selten wirklich berührt oder zum Staunen bringt.
Fazit:
Leider bringt uns Brad Bird in seinem zweiten Realfilm nicht mehr
so sehr zum Staunen wie in seinen früheren Filmen wie „Der Gigant aus
dem All“, „Die Unglaublichen“ oder „Mission: Impossible – Phantom
Protokoll“ – und dabei geht es bei „A World Beyond“ doch genau darum.
Leider nur magere 6,5 von 10 Sternen. (mk)

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