Genre:
Fantasy
Regie: Peter Jackson
Cast: Sir Ian McKellen, Martin Freeman, Richard Armitage
Laufzeit: 161 min.
FSK: ab 12 Jahre
Verleih: Warner
Regie: Peter Jackson
Cast: Sir Ian McKellen, Martin Freeman, Richard Armitage
Laufzeit: 161 min.
FSK: ab 12 Jahre
Verleih: Warner
![]() |
| (c) Warner |
Inhalt
Im zweiten Teil "Der Hobbit - Smaugs Einöde" wird die Geschichte um die Abenteuer von Bilbo Beutlin (gespielt von Martin Freeman) fortgesetzt. Nachdem die Adler den Hobbit, Gandalf (Ian McKellen) und Thorin (Richard Armitage) sowie seine zwölf Gefährten gerettet haben, geht die Reise zum Einsamen Berg weiter. Doch neue Gefahren warten auf die illustre Schar.
Während Gandalf die Gruppe verlässt, um den Problemen in Dol Guldur und dem dort hausenden Nekromanten nachzugehen, warten auf Bilbo und die Zwerge neue Herausforderungen, unter anderem im Düsterwald. Dieser muss mit allen seinen Gefahren durchwandert werden, darunter Spinnen und aggressive Elben. Hier zeigt sich, dass vieles in Mittelerde zwischen den verschiedenen Völkern im Argen liegt. Für die Gruppe gibt es aber nur ein Ziel: Der Einsame Berg..
Im vergangenen Jahr war Bilbo Beutlin in Der Hobbit - Eine unerwartete Reise noch voller Überzeugung, dass der schlimmste Teil der Reise hinter ihm läge - wie sehr er sich da doch täuschte.
Bewertung
Die zweite Episode weist schon deutlich mehr Mittelerde-Flair als dies noch im letzten Jahr der Fall war. Dafür sorgen neben den bereits bekannten Gesichtern auch weitere Gastauftritte wie die von Legolas (Orlando Bloom). Auch ist der Film deutlich stimmiger im Erzählfluss, kommt ohne die für viele langatmige Einleitung des Vorgängers aus und bietet weitaus mehr Abwechslung hinsichtlich der Schauplätze und Ereignisse.
Erweiterungen und Neuerfindungen wie die Elbin Tauriel (Evangeline Lilly) sind sicherlich Geschmackssache. Jackson hatte in der Gestaltung vieler Elemente sehr frei agieren können, da es an den detaillierten Beschreibungen im Buch mangelt und was dem Charme des zweiten Teiles sehr zu Gute kommt. Das Drachendesign ist durchaus gelungen und Smaug gibt einen furchteinflößenden Gegenspieler ab, im Original eindringlich von Benedict Cumberbatch synchronisiert.
Jackson kann sich, aufgrund der Dreiteilung des Buches, deutlich besser in Mittelerde austoben als dies sonst der Fall gewesen wäre. Die Vorstellung, Beorn, Thranduil und seine Elben, die Spinnen des Düsterwalds und auch die Fässerfahrt bereits im ersten Teil zu sehen, erscheint geradezu verrückt, bedenkt man die Laufzeit, die allein in Der Hobbit - Smaugs Einöde dafür benötigt wird.
Allein die HFR-Technik und der massive Cliffhanger sind die einzig wahren Kritikpunkte in meinen Augen. Mir persönlich sorgt die HFR-Technik zu einer zu realen Darstellung von Mittelerde und Co. - so dass man oft das Gefühl hat, es wurde mit einer Hobbycam gedreht und es nicht mehr als ein Road-Movie. Das offene Ende des Filmes ist natütlich dem Status des Mittelteiles einer Trilogie geschuldet. Dennoch hätte es etwas runder gestaltet werden können.
Fazit
Lohnt sich der Besuch von Der Hobbit - Smaugs Einöde? Ganz klar JA.
Ich gebe dem Film 8,0 von 10 Punkten.
(mk)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen